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PRESSEMITTEILUNG

ftc. in Berlin -

summer group show

26.6. - 19.9.2009

 

 

ftc. präsentiert im Sommer 2009 sein Galerienprogramm mit 14 KünstlerInnen, erstmals am neuen Standort in Berlin-Mitte. Diese Ausstellung kann als eine Art Grundsteinlegung in der Hauptstadt verstanden werden. Die KünstlerInnnen sind mit je einem Werk vertreten. Gezeigt werden Malerei, Fotografie und Video.

 

KünstlerInnen:

Lars Arrhenius | Sonja Braas | Frank Breuer | Dunja Evers |

Geissler & Sann | Claus Goedicke | Dionisio González | Nanna Hänninen | Keller & Wittwer | Markus Linnenbrink | Heidi Specker |

Hiroshi Sugimoto | Markus Weggenmann | Beat Zoderer

 

Im Oktober 2008 ist die Galerie aus Köln in die Hauptstadt umgezogen. Drei Einzelausstellungen mit Beat Zoderer, Keller & Wittwer sowie Dionisio González sind der Eröffnung dieser Gruppenausstellung vorausgegangen. „Der Umzug war ein logischer und erstrebenswerter Schritt für uns,“ sagt Galerist Thomas Taubert. „Unsere internationale Kundschaft besucht im Rahmen eines Deutschlandbesuchs ausschließlich die neue Metropole Berlin. Wir sind sehr glücklich ideale Räume im Galerienhaus Lindenstrasse gefunden zu haben.“ ftc. versteht sich als innovativer Galerieraum, der sowohl namhafte KünstlerInnen aus dem In- und Ausland wie auch junge KünstlerInnen am Beginn ihrer Karriere zeigt.

 

Kontakt: Dr. Christina Rosnersky | Tel. +4930 25294095 | rosnersky@ft-contemporary.com

Galerienprogramm: Die KünstlerInnen im Überblick

 

Lars Arrhenius | Sonja Braas | Frank Breuer | Dunja Evers |

Geissler & Sann | Claus Goedicke | Dionisio González | Nanna Hänninen | Keller & Wittwer | Markus Linnenbrink | Heidi Specker |

Hiroshi Sugimoto | Markus Weggenmann | Beat Zoderer

 

Mit seiner Videoarbeit „The Big Store“ übt Lars Arrhenius Kritik an der Konsumgesellschaft und bezieht sich hierbei konkret auf die letzten Minuten im Leben der ehemaligen schwedischen Außenministerin Anna Lindh, die in einem großen Kaufhaus einem Attentäter zum Opfer fiel.

Sonja Braas baut für ihre Fotografien Modelle, die wie in „The Quiet of Dissolution“ die Realität repräsentieren. Ihre Themen sind Katastrophen, die entweder von der Natur selbst oder den Menschen initiiert werden.

Frank Breuer nähert sich mit sachlichem Auge architektonischen Konstrukten wie LKW-Trailern, Industrie-Hallen und anderen Gebäuden in meist urbaner Landschaft und führt sie zu Werkgruppen zusammen.

In Dunja Evers’ Arbeiten vereinen sich drei Medien: Super-8 Film, Fotografie und Malerei. Gezeigt werden Arbeiten aus der Boxer-Werkgruppe, die die Intensität des Kampfes erlebbar machen.

Claus Goedicke bietet mit der präzisen Abbildung von alltäglichen Objekten dem Betrachter einen Anreiz, die Dinge neu zu reflektieren und ihnen mit Achtsamkeit zu begegnen.

Dionisio González fokussiert in seiner neuen Werkgruppe die nordvietnamesische Bucht Halong Bay, die ftc. im Juni umfassend vorgestellt hat. Die Bilder zeigen unter Verwendung von Photoshop den Kontrast zwischen einer atmosphärischen Seenlandschaft und den vom Überlebenskampf geprägten Alltag der Bewohner.

Nanna Hänninens Motive sind meist abstrakt und dennoch in der Realität verankert. Der Betrachter wird sich fragen, was sich dahinter verbirgt oder ob es sogar irrelevant ist, dies zu wissen. Hänninens Werkzeug ist eine Großbildkamera, die sie meist ohne Stativ verwendet.

Keller & Wittwer stellen in ihrer neuen fotografischen Werkgruppe mit einfachen Mitteln die in der Werbewelt geschaffene Realität, repräsentiert durch Zeitungsanzeigen, unserer wirklichen Befindlichkeit gegenüber. Die unaufgeregte Darstellung öffnet den Blick für die Zerbrechlichkeit unserer Existenz.

Für Markus Linnenbrink ist die Farbe der Hauptgegenstand seiner skulptural anmutenden Bilder. Unter den verschiedenen Werkgruppen hat ftc. sich dieses Mal für eine neue Bodenskulptur und einen so genannten Drill entschieden.

Heidi Specker bekennt sich zur digitalen Fotografie und Photoshop-Bearbeitung, seitdem sie existieren. Sie abstrahiert die Oberfläche von Architekturen zu gerasterten Mustern. Ihr formaler Gedanke liegt in der Verunschärfung von Detailausschnitten und Verflachung von Kontrasten, die eine ganz neue Begegnung mit den gewählten Sujets ermöglichen.

Hiroshi Sugimoto arbeitet in seinen Fotos der Architekturserie die eigentliche Gestalt der Gebäude heraus, frei von ablenkenden Details und dem gewählten Objekt immer verpflichtet.

Markus Weggenmann verwendet als Farbpinselzeichnungen entstandene Entwürfe aus sachlich geometrischen sowie floralen Formen. Schließlich lässt er sie sich gegenseitig durchdringen. Das im Rechner finalisierte Bild wird mit hochglänzenden Autolacken auf einen Aluminiumbildträger übersetzt.

Beat Zoderer, mit dessen raumgreifender Installation ftc. die Räume in Berlin eröffnet hat, bevorzugt so genannte arme Materialien wie Holz, Wolle und Papier, mit denen er seine großformatigen Bilder baut. Für ihn gibt es keine Abfallprodukte. Seine assemblierten Werke sind oft im öffentlichen Raum zu finden.